Wohnen mit Leichtigkeit: Mit Ordnung mehr Lebensqualität schaffen
Ein aufgeräumtes Zuhause wirkt nicht nur einladend, sondern trägt auch zu mehr Wohlbefinden bei. Doch wie gelingt es, dauerhafte Ordnung zu schaffen, ohne dass das Chaos nach kurzer Zeit zurückkehrt?
Ein aufgeräumtes Zuhause bedeutet nicht, minimalistisch zu leben. Vielmehr geht es darum, sich mit Dingen zu umgeben, die einem Freude bereiten und die das eigene Leben bereichern. Die KonMari-Methode der japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo setzt genau hier an: Die Methodik hilft dabei, Ordnung zu schaffen und diese auch zu bewahren, indem sie das bewusste Aussortieren mit einem Gefühl der Wertschätzung verbindet. Ein zentraler Gedanke dieser Art Ordnung Schaffens ist, dass das Loslassen nicht mit Wegwerfen gleichzusetzen ist. Dinge, die Ihnen persönlich keine Freude mehr bereiten oder die Sie nicht mehr nutzen, können gespendet oder weitergegeben werden.
Der Weg zur Ordnung: Schritt für Schritt ausmisten
Der erste Schritt zu einem ordentlichen Zuhause ist die bewusste Entscheidung, Ordnung in das eigene Leben zu bringen. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um sich klarzumachen, warum Sie aufräumen möchten. Geht es Ihnen um mehr Platz, ein harmonischeres Wohngefühl oder um einen Neubeginn? Dieses Bewusstsein hilft dabei, motiviert zu bleiben und konsequent zu handeln.
Erst der zweite Schritt umfasst das Aufräumen und Ausmisten selbst. Marie Kondo empfiehlt, hier nach Kategorien, statt nach Räumen vorzugehen. So bleibt der Prozess effizient und verhindert, dass Unordnung von einem Zimmer ins andere verschoben wird. Nach diesem Prinzip werden die folgenden fünf Kategorien definiert: Kleidung, Bücher, Papiere und Dokumente, Komono (Verschiedenes) und Erinnerungsstücke. Beim Ausmisten geht es um das bewusste Reduzieren. Überlegen Sie bei jedem Gegenstand, ob er Ihnen Freude oder Nutzen bereitet. Diese Herangehensweise hilft dabei, sich von Überflüssigem zu trennen und Platz für das Wesentliche zu schaffen. Indem Sie sich auf das konzentrieren, was Ihnen wirklich am Herzen liegt, entsteht eine Umgebung, die ihren persönlichen Stil widerspiegelt und in der Sie sich wohlfühlen können.
Aufbewahren mit System
Sobald man sich von unnötigen Dingen befreit hat, ist es wichtig, jedem Gegenstand einen festen Platz zuzuweisen. Dies erleichtert das Wiederfinden, und fördert die Disziplin, Dinge nach Gebrauch zurückzulegen. Damit die neu gewonnene Ordnung bestehen bleibt, ist eine durchdachte Aufbewahrung entscheidend. Stilvolle Aufbewahrungslösungen wie dekorative Körbe, elegante Regale oder maßgeschneiderte Schränke können dabei helfen, Ordnung mit Design zu verbinden. So wird Funktionalität zum integralen Bestandteil Ihrer Einrichtung.
Bei der Aufbewahrung kann man sich die Matroschka-Methode zu Nutze machen, bei der es darum geht, Dinge übersichtlich und vor allem platzsparend ineinander zu verstauen. Kleidungsstücke werden nach diesem Prinzip beispielsweise nicht wie so üblich gestapelt, sondern gerollt und aufrecht in Schubladen einsortiert. Dies schafft einen besseren Überblick für die Nutzung im Alltag.
Das Streben nach einem ordentlichen Zuhause sollte nicht darauf abzielen, einem perfektionistischen Idealbild zu entsprechen. Stattdessen steht die positive Auswirkung auf die mentale Gesundheit und die Erleichterung des Alltags im Mittelpunkt. Ein aufgeräumter Raum ohne unnötigen Ballast lässt sich einfacher pflegen und schafft eine Umgebung, in der man zur Ruhe kommen und neue Energie tanken kann.
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Autor: VR Immobilien GmbH // Foto: © AdobeStock – kostikovanata




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